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SprinD soll bis zu 1 Milliarde Euro in die Metropolregion bringen

Innovation

Auf der heutigen Pressekonferenz in Berlin informierten Bildungsministerin Karliczek und Wirtschaftsminister Altmaier über die Empfehlungen der Gründungskommission der Agentur für Sprunginnovation (SprinD). Neuer Direktor ist Herr Rafael Laguna. Die Gründungskommission hat der Bundesregierung empfohlen in der Metropolregion Berlin zu gründen.

Metropolregion Berlin
@BMWi_Bund

Manja Schüle: „Das ist kein Zufall, dass die Gründungskommission das ambitionierteste Projekt der Bundesregierung in die Metropolregion Berlin holen will. Als Teil der Metropolregion Berlin bietet Potsdam Gründern das, was in einer komplexen Welt jeder vermisst: Übersichtlichkeit. Hier haben wir kurze Wege, wir wissen, wer was kann, Experten sind schnell an der Universität Potsdam, der Filmuniversität, dem HPI, der hiesigen Fachhochschulen und den zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefunden – von Fraunhofer über Helmholtz bis Leibniz und Max-Planck.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und der Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke, warben im Vorfeld gemeinsam für die Metropolregion.

Die Agentur, deren Gründung in der Wissenschaftsgemeinschaft mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wird, soll perspektivisch mit einem Milliardenbudget die Ent- wicklung und Erforschung bahnbrechender Ideen, hochinnovativer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen fördern.

Manja Schüle und SprinD-Gründungsdirektor Rafael Laguna
Manja Schüle und SprinD-Gründungsdirektor Rafael Laguna

Bereits jetzt fließt in die Region mehr als 10 Prozent der gesamten DFG-Fördermittel sowie deutschlandweit mit Abstand die meisten Venture Capital-Mittel in Start-Ups und wachstumsorientierte Unternehmen.

Manja Schüle: „Nach der Entscheidung der Gründungskommission und der beteiligten Ministerien gilt es nun die grandiose Chance zu nutzen: Die Metropolregion als Zukunftslabor, Kreativfabrik und Ideenschmiede. Das ist genau der richtige Ort mit viel Potenzial für eine inspirierende Agentur. Damit senden wir im dreißigsten Jahr des Berliner Mauerfalls das richtige Signal. Die Ostdeutschen wissen um disruptive Ereignisse, die alles von heute auf morgen verändern können. Sie besitzen das beste Start-Up und Gründungspotenzial. Sie sind die politischen und bald wirtschaftlichen Innovationstreiber.“

Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion: Innovationen, die das Leben der Menschen verbessern