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Junge Politiker mit Vorschlägen für das Klimakabinett

Bevor das Klimakabinett, am 20. September, in einer entscheidenden Sitzung zusammenkam, um ein gemeinsames Konzept zur Einhaltung der Klimaschutzziele vorzulegen, unterbreitete eine Gruppe von jungen SPD-Bundestagsabgeordneten bereits vier konkrete Vorschläge für eine ambitionierte Klima- und Umweltpolitik.

Die Anregungen an das Kabinett umfassen dabei insbesondere die Schwerpunkte: Klimaschutz- und Kohleausstiegsgesetz, sowie einen Ausbaupfad für Erneuerbare Energien und die Verringerung des CO2-Ausstoß.

Hinsichtlich des Klimaschutzgesetz stellt sich die klare Forderung heraus, die Klimaziele rechtlich verbindlich in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft zu verankern. Als besonders wichtig erweist sich dabei Verbindung der einzelnen Sektoren mit klaren Verantwortlichkeiten. Um einen Rückgang der Emissionen zu erreichen wird es außerdem als unumgänglich betrachtet, dass das Kohleausstiegsgesetz noch in diesem Jahr vorgelegt und im Bundestag beschlossen wird. Gleichzeitig ist es notwendig die Erneuerbaren Energien weitgehend auszubauen, um das gesetzte Ziel von 65% im Jahr 2030 zu erreichen. Bei einer solchen Umstellung muss außerdem eine Berücksichtigung von Menschen mit geringerem Einkommen erfolgen, damit diese ebenfalls von den Erzeugnissen neuer Energiequellen leben können.

Die vierte konkrete Forderung befasst sich mit der Gewährleistung einer dauerhaften Reduktion von CO2 und anderen Treibhausgasen. Auch hier wird stark darauf verwiesen, dass die Berücksichtigung der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten ein zentrales Kriterium in den Überlegungen einnehmen muss.

Die Modernisierung der Gesellschaft muss einen Weg gehen der sowohl sozial, als auch gerecht und zukunftsorientiert ist. Um dieses Vorhaben umzusetzen benötigt es konkrete Ideen, die einen Beitrag zur Gestaltung dieser Ziele leisten.

Vorschläge Klimakabinett (PDF)