„Sicherheit für Soldaten im Einsatz und ihre Angehörigen muss Priorität haben“ – Manja Schüle besucht Einsatzführungskommando der Bundeswehr

Am Montag, dem 10. September, besuchte Bundestagsabgeordnete Manja Schüle gemeinsam mit Ihrer Abgeordnetenkollegin Siemtje Möller, Mitglied des Verteidigungsausschusses, das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow. Im Gespräch mit dessen Befehlshaber, Generalleutnant Pfeffer, informierten sich die Bundestagsabgeordneten über die Einsatzbedingungen der Bundeswehr im Ausland und vor allem über Fragen von Sicherheit, Logistik und Ausstattung. „Als Bundestagsabgeordneter, die über die Auslandseinsätze der Bundeswehr mitentscheidet, ist es mir vor allem wichtig, dass unsere Soldatinnen und Soldaten die beste Ausbildung, Vor- und Nachbereitung für die Mission erhalten und die optimale Ausrüstung. Und mir ist wichtig, dass die Logistik stimmt. Es darf etwa nicht sein, dass Truppenangehörige nach Beendigung ihres Einsatzes wochenlang warten müssen, bis sie ausgeflogen werden. Das ist für sie und die Angehörigen in der Heimat eine unvertretbare zusätzliche psychische Belastung“, fordert Schüle.

Im Frühjahr hatten ca. 60 Angehörige von Soldatinnen und Soldaten im Einsatz Manja Schüle im Bundestag besucht und über ihre persönliche Situation und die der Ehepartner und Verwandten in den Missionen berichtet und verschiedene Probleme beschrieben. Bereits im Gespräch mit dem Wehrbeauftragten des Bundestages hatte Schüle diese erörtert, nun auch mit dem Befehlshaber des Einsatzführungskommandos.

Neben dem Gespräch mit dem Befehlshaber wurde den beiden Bundestagsabgeordneten die Operationszentrale des Einsatzführungskommandos vorgestellt. Im Anschluss daran legten Schüle und Möller Blumen im Wald der Erinnerung nieder, in dem der im Einsatz ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten gedacht wird.