Insgesamt über 1,5 Mio. Euro Bundesförderung für Beratungsprojekt in der Region

In den nächsten fünf Jahren werden in Brandenburg Projekte der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung mit jährlich 2,17 Mio. Euro gefördert.

Hierbei geht es um niedrigschwellige, unabhängige Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen. Insbesondere die Beratung von Betroffenen durch Betroffene soll dadurch ermöglicht werden.

Bereits Anfang des Jahres informierte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Manja Schüle, dass auch Projekte in Potsdam unterstützt werden.

Nach Abschluss der 1. Förderrunde steht fest, dass insgesamt fünf Antragssteller aus der Region in den nächsten Jahren über 1,5 Mio. Euro jährlich erhalten werden. „Das ist eine richtig gute Nachricht für Potsdam und die Region. Mit diesem zusätzlichen Angebot wird der Ansatz der Beratung von Betroffenen für Betroffene weiter gestärkt. Das ist wichtig, denn Menschen mit Behinderungen sind Experten in eigener Sache. So wird auch der Forderung ‚Nichts über uns, ohne uns‘ der Behindertenverbände entsprochen“, erläutert die SPD-Politikerin.

Aus den bundesweit fast 1000 Antragsstellern konnten sich die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft – Landesverband Brandenburg e.V., das Zentrum für Kultur und visuelle Kommunikation der Gehörlosen Berlin/Brandenburg e.V., EX-IN Deutschland e.V., der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. und die Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. erfolgreich durchsetzen.

„Die Vereine und Verbände werden in Potsdam und zum Teil in weiteren Zweigstellen in Brandenburg, dazu beitragen, Betroffenen mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Alle weiteren Informationen sowie eine Übersicht der bestehenden Beratungsangebote finden Interessierte unter www.teilhabeberatung.de“, so Dr. Manja Schüle.