Bundestagsabgeordnete Manja Schüle und Mathias Stein besuchen Kleinmachnower Schleuse und Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Manja Schüle besucht am Montag, dem 11. Juni, zwischen 13.00 und 15.30 Uhr gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen, dem Verkehrspolitiker Mathias Stein, die Schleuse Kleinmachnow und das dortige Berufsbildungszentrum der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt. Neben einer Besichtigung der Ausbildungseinrichtung mit Werkhallen, Internat, Freizeiteinrichtungen und Seminarräumen sowie der Schleuse selbst, stehen vor allem Gespräche mit Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und den Auszubildenden des Berufsbildungszentrums auf dem Programm. Begrüßt werden die Parlamentarier von Dirk Schwardmann, Vizepräsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt. Manja Schüle wird vor allem zwei Themen im Gespräch mit Schwardmann ansprechen: die Betriebszeiten der Schleusen in Brandenburg und die Verbesserung der Personalsituation an den Schleusen, zwei Themen die eng miteinander verbunden sind. „Es kann nicht angehen, dass Mitarbeiter, Sportler und Touristen unter völlig unzureichenden Schleusenzeiten leiden, weil das Bundesverkehrsministerium nicht in der Lage ist, die offenen Stellen zu besetzen“, klagt die Bundestagsabgeordnete. Manja Schüle fordert den zuständigen Bundesminister Andreas Scheuer auf, alles dafür zu tun, um die derzeit ca. 1200 offenen Stellen bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zu besetzen, und das Engagement des Bundes insgesamt für seine Wasser- und Schifffahrtsstraßen zu intensivieren. „Die jungen Menschen hier im Berufsbildungszentrum machen mir Hoffnung für Brandenburgs Schleusen. Wir bräuchten nur deutlich mehr Auszubildende in diesen Berufen“, beschreibt die Abgeordnete den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel auch in diesem Bereich.

Ein regionales Thema wird der bevorstehende Abriss der Friedhofsbahnbrücke über den Teltowkanal im November 2018 sein. Die marode Brückenquerung droht, den Schiffsverkehr zu gefährden. Andererseits würde für den (Wieder-)Anschluss der Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf an das S-Bahnnetz eine Kanalüberquerung gebraucht.