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Professionelle Unterstützung für Ehrenamtliche statt Pflichtdienst-Manja Schüle fordert Servicestelle in Potsdam

In der aktuellen Diskussion um die Einführung eines verpflichtenden Dienstjahres für Frauen und Männer fordert SPD-Bundestagsabgeordnete Manja Schüle mehr Unterstützung für Freiwillige durch Servicestellen, statt eines allgemeinen Pflichtdienstes.

„Viele Bereiche unseres Lebens funktionieren nur deswegen, weil es Menschen gibt, die sich für die Gesellschaft und den Zusammenhalt in unserem Land ehrenamtlich engagieren“, so die Bundestagsabgeordnete.  Die aktuelle Debatte um die Einführung eines Pflichtdienstes in Deutschland bewege viele, weil es um den Beitrag jedes Einzelnen für das Gemeinwohl geht. Die vielen Millionen Ehrenamtlichen und Tausende Freiwilligendienst Leistenden in Deutschland bewiesen, dass es an Engagement nicht mangele. Auch an staatlicher finanzieller Förderung fehlt es häufig nicht. Es gibt viele Förderprogramme -der Kommunen, der Länder, des Bundes. Genau, da liegt das Problem. Viele Ehrenamtliche sind schlicht oft überfordert, Fördermittel zu beantragen, Fördermittel abzurechnen. „Jeder, der schon einmal einen Fördermittelantrag gestellt hat, weiß, wie hoch auch die bürokratischen Hürden sind. Was Ehrenamtliche brauchen ist professionelle Unterstützung wenn Geld beantragt, verwendet und abgerechnet wird. Wir brauchen in Potsdam eine Servicestelle für das Ehrenamt. Ein Mitarbeiter (in) der Stadt berät die Ehrenamtlichen: wo kann Geld beantragt werden, was ist zu beachten, welche Dokumente sind vorzulegen etc.. Das ist eine ganz konkrete und schnelle Unterstützung für freiwilliges Engagement, das viel weiter trägt als Pflicht und Zwang“, fordert Manja Schüle.

Zum Hintergrund: Schüle hat in den letzten Monaten 30 Vereine (Freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Karnevalsvereine, Wohlfahrtsverbände etc.) im Bundestag empfangen. Fast alle berichteten vom hohen administrativen Aufwand, der unbedingt professionelle Unterstützung benötige.

Unterzeichnung der ICAN-Erklärung zu einem Atomwaffenverbot

Heute vor 73 Jahren wurde die Atombombe über Nagasaki abgeworfen. Bereits drei Tage zuvor über Hiroshima. Mehrere hunderttausend Tote waren die schreckliche Folge. Gedenken und Verpflichtung. Deshalb unterzeichne ich heute die ican.germany -Erklärung für Abgeordnete (https://www.icanw.de/) und setze mich damit für das am 7. Juli 2017 von den Vereinten Nationen beschlossene Abkommen zum Verbot von Atomwaffen ein.

Gerade als Potsdamer Abgeordnete fühle ich mich diesem Ziel verpflichtet. Denn was viele nicht wissen, den Befehl zum Einsatz der Atombomben gab US-Präsident Harry S. Truman im Haus Erlenkamp in Potsdam, wo die amerikanische Delegation während der Potsdamer Konferenz Quartier bezogen hatte.

Ich danke allen, die sich für dieses Abkommen eingesetzt haben. Insbesondere der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), die für ihr Engagement im Dezember 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Mit Lutz Boede und Uwe Fröhlich.

Trauer um Erardo Rautenberg

Ein engagierter Kämpfer gegen Rechtsextremismus, ein kluger und besonnener Mensch ist gestorben. Erardo C. Rautenberg wird mir, wird uns fehlen – nicht nur in Brandenburg. Weiterlesen

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Über mich

Ich stehe für Investitionen in Kitas und Schulen, vor allem aber in Menschen mit einem großen Herz für Kinder und Hilfebedürftige: Erzieher, Sozialarbeiter, Pfleger. Ich stehe für ein gemeinsames regionales Verkehrskonzept und für Investitionen in den sozialen Wohnungsbau. Ich stehe für die Unternehmerinnen und Unternehmer und für eine enge Kooperation mit unseren Wissenschaftsstandorten. Sie bilden das Rückgrat unserer erfolgreichen Wachstumsregion.

Gerechtigkeit heißt für mich: Bildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, gute Löhne und sichere Beschäftigung und eine Rente, von der man leben kann.

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen unsere Heimat gerechter und zukunftssicher machen.

 

Mein Lebenslauf

  • 1976 geboren und aufgewachsen mit Mutter Marion und Schwester Jana in Frankfurt (Oder).
  • 1996-2006: Studium der Politikwissenschaften und Promotion über politische Bildung zum Dr. rer. pol., Promotionsstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • 1997-2006: Mitarbeiterin von Ingrid Siebke (MdL), Christel Redepenning (MdL), Norbert Glante (MdEP)
  • 2007-2008: Lehrbeauftragte Universität Potsdam, Lehrstuhl Prof. Dr. Werner Jann
  • 2006-2009: Referentin für Bildung, Jugend und Sport, SPD-Landtagsfraktion Brandenburg
  • 2009-2014: Büroleiterin von Minister Günter Baaske, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie
  • 2014-2017: Büroleiterin von Minister Günter Baaske und Staatssekretär Thomas Drescher, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
  • seit Oktober 2017: Mitglied des Deutschen Bundestages, direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis 61 Potsdam-Potsdam-Mittelmark II-Teltow-Fläming II

 

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Wahlkreis 61

img_1858Der Wahlkreis 61 ist in seiner Fläche der kleinste Bundestagswahlkreis in Brandenburg und dennoch an Vielfalt und Anziehungskraft kaum zu überbieten.  Zwischen Fahrland, Ferch, Wietstock und Teltow leben  etwas mehr als 300.000 Menschen in neun Städten und Gemeinden. Lebens- und liebenswert ist es überall, im idyllischen Ludwigsfelder Ortsteil Schiaß mit seinen 44 Einwohnern ebenso wie in der heute über 167.000 Einwohner zählenden Landeshauptstadt Potsdam mit seinen Kietzen von Drewitz und Stern bis Potsdam-West . Eines ist nahezu allen Gemeinden im Wahlkreis gemein: die Lage am Wasser. Ob Havel oder einer ihrer zahlreichen Seen, Nuthe,  Blankensee, Teltowkanal oder Plessower See – die Menschen hier sind das Leben am Wasser gewohnt und wissen, dass man im Leben Brücken bauen muss, um zueinander zu finden. Weiterlesen